Mit dem Wiederaufbau des Bootshauses nach dem zweiten Weltkrieg, anfangs der fünfziger Jahre, betrieben einige Sportler Kanuslalom und Wildwasserrennen als Wettkampfsport. Die Aktivitäten waren bald so umfang, dass 1962 eine Slalom- und Wildwasserrennsport-Abteilung unter der Leitung von Horst Kreß eingerichtet wurde.
Die Gruppe wuchs durch die Trainingsarbeit von Jahr zu Jahr und die Aktivitäten erreichten bald einen beachtlichen Rahmen. 1964 errang der Verein den ersten Hessenmeistertitel in der Herren KI Mannschaft, 1970 die erste Deutsche Meisterschaft in der Jugend KI Mannschaft und 1977 die erste Medaille bei Weltmeisterschaften. Petra und Wolfgang Lüneburg errangen Silber in der CII Mix - Mannschaft im Wildwasserrennsport auf der Drau im österreichischen Spittal.
Die erste Vereinsmeisterschaft im Kanuslalom fand 1963 am Bulauwehr statt. Durch die Initiative des Hessischen Kanu-Verbandes e.V. (HKV) wurde der Verein animiert, einen Kanuslalom bundesweit auszurichten. So fand am 4. April 1965 der 1. Hanauer Kanuslalom mit 11 Vereinen und 120 Sportlern statt. Diese Veranstaltung wurde stets größer und Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre war der Hanauer Kanuslalom am Messeplatzwehr einer der größten Veranstaltungen in Deutschland. Zu diesen Großveranstaltungen kamen bis zu 100 Vereine nach Hanau und starteten in den Einzeldisziplinen ca. 700 Sportler sowie weit über 100 Vereinsmannschaften. Im Zuge der 2002 in Hanau stattfindenden Landesgartenschau, kehrte der Verein wieder an den Ursprung der Wettkampfveranstaltungen, dem Bulauwehr, zurück. In jüngster Zeit wurde mit Unterstützung der Stadt Hanau, der Bereich um das Wehr flußtechnisch verändert, so dass nun dauerhaft, sofern es genügend Wasser gibt, Trainings- und Wettkampfbetrieb an besagter Stelle durchgeführt werden kann.
Inzwischen wurden in Hanau